30 Tage Gebetsstrategie

Vision und geistlicher Hintergrund

Die meisten von uns stehen in einer Bewährungsprobe wenn sie sich in der Gesellschaft zum Willen des Reiches Gottes positioniert haben. Auch wenn wir „nur“ eine neue Hingabe an den Herrn treffen z.B. seinen Willen in allen Bereichen zu tun oder im Gebet massiv für unsere Arbeitsplätze und andere gesellschaftliche Aufgaben eintreten, stellen wir uns damit oft in eine Fürbitteposition.

Nach biblischem Verständnis bedeutet Fürbitte: In den Riss oder in die Kluft zwischen dem, was ist und dem, was vom Herrn her kommen soll, zu stehen. Selbstredend führt das zu Spannungen. Der Feind versucht uns aus dieser Stellung zu vertreiben. Wenn wir stehen bleiben und nicht weichen, dann wird der Herr mit seiner Gnade wie mit einer Flut kommen und das Land umgestalten. Wir fühlen uns dabei manchmal wie festgenagelt und stehen unter Druck. Die geistlichen Mächte, die in dem Land bisher den alten Status Quo aufrecht erhalten haben, rennen mit ihren besonderen Attributen gegen uns an.

Wir fühlen manchmal Kraftlosigkeit, Freudlosigkeit, Sinnlosigkeit, Frustration, Hoffnungslosigkeit, Bedrückung und Ähnliches. Und nicht die Freude des Herrn und seine Gegenwart. Und das, nicht weil wir in Sünde leben oder Kompromisse in der Nachfolge machen, sondern weil wir genau dort stehen, wo der Herr uns hingestellt hat. Uns ist nicht verheißen, dass unsere Emotionen (Gefühle) immer mit den Fakten des Heils  im Einklang sein werden, sondern unser geistlicher Mensch wird in all dem voller Frieden und Freude sein. Dies ist nur manchmal nicht so offensichtlich, sondern durch die natürlichen Gefühle zugedeckt.

Dazu kommt, dass diese negativen Gefühle manchmal durch dämonische Mächte entsprechend ihrer Identität erzeugt werden.

Wenn wir z.B. für einen Teil der Gesellschaft in einer Fürbitteposition stehen, in der Hoffnungslosigkeit herrscht, dann spüren wir diese Hoffnungslosigkeit. Stehen wir dort längere Zeit und werden unachtsam, dann „verinnerlichen“ wir diese Gefühle und empfinden sie als echte eigene Aussagen. Wir hören uns auf einmal sagen: „Das hat doch alles keinen Sinn, das wird sich nie ändern…“

Indem wir wieder zum Herrn und zu den ewigen Tatsachen seines Wortes schauen, erkennen wir den Irrtum, stellen uns wieder auf den Boden der Wahrheit und werden von negativen, trügerischen Gefühlen befreit.
Vor diesem Hintergrund hat der Herr zu mir geredet, dass wir beginnen sollen für einander zu beten, um Stärkungen, Trost und Gottes Gegenwart freizusetzen.
Die Bibel macht durch den Vers „Wasser und Brot sind euch gewiss!“ deutlich, dass die Grundversorgung durch seine Gnade sichergestellt ist. Für mehr aber braucht es manchmal auch besonderen Einsatz. So dürfen wir sicher wissen, dass wir in allen Druckphasen und allem „Durchgehen“ immer genügend Kraft haben werden. Wenn wir aber füreinander beten, wird ein Übermaß des Segens und der Versorgung freigesetzt.


Mk. 9:41  "Denn wer euch einen Becher Wasser in meinem Namen zu trinken gibt, weil ihr Christus angehört, wahrlich, ich sage euch, dem wird sein Lohn nicht ausbleiben."

2. Kor. 9:6-11  „Das aber bedenket: Wer kärglich sät, der wird auch kärglich ernten; und wer im Segen sät, der wird auch im Segen ernten. Ein jeder, wie er es sich im Herzen vorgenommen hat; nicht mit Unwillen oder aus Zwang; denn einen fröhlichen Geber hat Gott lieb! Gott aber ist mächtig, euch jede Gnade im Überfluss zu spenden, so dass ihr in allem allezeit alle Genüge habet und überreich seiet zu jedem guten Werk, wie geschrieben steht: «Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.» Er aber, der dem Sämann Samen darreicht und Brot zur Speise, der wird auch euch die Saat darreichen und mehren und die Früchte eurer Gerechtigkeit wachsen lassen, damit ihr an allem reich werdet zu aller Gebefreudigkeit, welche durch uns Dank gegen Gott bewirkt.“

In dieser Erwartung möchten wir gemeinsam in diese Gebetstage gehen und ich bin sicher, dass es für sehr viele Menschen eine Zeit der Durchbrüche und des göttlichen Stärkens und Tröstens wird.

Hier noch ein praktischer Hinweis: Wir wollen immer zuerst für andere und dann für uns selbst beten. Wenn wir diese biblische Haltung einnehmen, wird unser Gebet noch kraftvoller und ertragreicher sein. So seid ermutigt diese Gebetsstrategie an andere weiter zu mailen. Wichtig ist dabei, dass jeder sich Menschen in seinem Umfeld sucht, die auf jeden Fall in dieser Art der Fürbitteposition stehen. In diesem Sinne bitten wir euch auch, für unseren Dienst zu beten.

Wenn ihr zu einem geistlichen Netzwerk gehört, dann bietet ihnen doch an, diese Gebetsstrategie mit zu nutzen und die entsprechenden Namen einzufügen. Ich bin sicher, dass einige von euch große Freude nach den 30 Tagen und vielleicht auch die Last für „mehr“ haben werden, dann betet einfach eine zweite Runde.

30 Tage Gebetsstrategie für die geistlichen Tore in der Gesellschaft (Michael Schiffman)

Man kann Tore nur einnehmen, indem Menschen sich dort hinein begeben, die sie für Gott einnehmen. Er hat uns versprochen, dass jeder Ort, worauf unsere Füße treten, von uns beansprucht werden kann. So etwas geschieht oft in der Fürbitte, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Fürbitte ist aber nicht vorrangig eine Verbalisierung (ein Ausdrücken in menschlichen Worten), sondern geschieht oft schon dadurch, dass wir einen uns von Gott zugewiesenen Platz bewusst einnehmen (s. auch Einleitungstext). Indem wir für Menschen beten, die im Riss für die verschiedenen gesellschaftlichen Bereiche stehen, werden wir helfen, geistliche Tore einzunehmen.
Für solche Menschen und auch uns selbst wollen wir Erfrischung, Stärkung, Kraft, Weisung und Gegenwart Gottes freisetzen. Nimm dir an jedem Tag eine Qualitätszeit für deine Zielpersonen gemäß des Tagesabschnitts zu beten. Verinnerliche die Aussagen und sprich diese über deinen Personen als eine Proklamation aus. Bete mit ganzem Herzen und als würde von deinem Gebet und deiner Leidenschaft alles abhängen. Danach bete die gleichen Inhalte auch für dich und deine Situation (s. auch die Einleitung). Danke am Ende dem Herrn für die Erhörung der Gebete und einen völligen Durchbruch seines Reiches und seiner Herrlichkeit.
Alle Bibelstellen sind, wenn nicht anders angeben, aus der Schlachter-Übersetzung.

Tag 1
1.Sam 14:1,6,13,15  Es begab sich aber eines Tages, dass Jonatan, Sauls Sohn, zu seinem Knappen, seinem Waffenträger, sprach: Komm, lass uns hinübergehen zu dem Vorposten der Philister, der dort drüben ist! Seinem Vater aber sagte er es nicht. Und Jonatan sprach zu dem Jüngling, der seine Waffen trug: Komm, lass uns zu dem Posten dieser Unbeschnittenen hinübergehen! Vielleicht wird der HERR durch uns wirken; denn es ist dem HERRN nicht schwer, durch viele oder durch wenige zu helfen! Und Jonatan kletterte auf Händen und Füßen hinauf und sein Waffenträger ihm nach. Und jene fielen vor Jonatan, und sein Waffenträger tötete sie hinter ihm her; Und es kam ein Schrecken in das Lager auf dem Felde und unter das ganze Volk; auch die, welche auf Posten standen und die streifenden Rotten erschraken, und das Land erbebte, und es wurde zu einem Schrecken Gottes.

Der Herr vermag durch viele oder auch durch wenige zu wirken. Er kann und wird uns gebrauchen, wenn wir uns ihm zu Verfügung stellen. Und die Auswirkungen werden sehr groß sein. Manchmal vergessen bei all der Arbeit, wie mächtig unser Gott ist und wie gerne er uns gebrauchen will. Er kann durch zwei schlecht ausgerüstete junge Leute einen ganzen Konflikt gewinnen. Wenn Gott uns in eine Situation stellt, hat er nicht mehr einen völligen Sieg im Sinn, auch wenn dieser manchmal auf den Händen und Knien gewonnen werden muss.

Tag 2
Röm. 11:29  Denn Gottes Gnadengaben und Berufung sind unwiderruflich.

Wenn wir gelegentlich im Getümmel des Alltags stehen, scheinen unsere geistlichen Siege und vielen Erweisungen von Gottes Gnaden sehr weit weg zu sein. Unsere herrliche, ewige Berufung scheint im Moment für uns wenig greifbar und spürbar zu sein. Unter dem Staub und den vielen Einflüssen des Arbeitslebens steckt aber der Held bzw. die Heldin in uns, die Gott kennt, seine Gegenwart genossen hat und sich der Liebe Gottes sicher ist. Wenn wir aber gerade ausharren, vergessen haben, wer wir sind (waren), uns ausgetrocknet fühlen und nicht weiter als bis zu nächsten Pause schauen können, brauchen wir jemanden, der uns den Blick neu auf die Wahrheit richtet. Unsere Berufung ist ewig und ändert sich nicht, - ob wir sie spüren oder nicht. Alle Salbungen, die wir jemals hatten, sind noch in unserer Reichweite. Jede Berührung des ewigen Gottes, die wir jemals erlebt haben, ist gerade jetzt verfügbar.
Betrete im Glauben diesen Raum der Realität Gottes.

Tag 3
Matth. 10:39  Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden.
1.M. 22:2  Und er sprach: Nimm doch deinen Sohn, deinen einzigen, den du lieb hast, Isaak, und gehe hin in das Land Morija (Golgatha, außerhalb von Jesusalem. Anmerk. des Verfassers) und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den ich dir nennen werde!

Es kommt vor, dass wir in einem geistlichen Kampf in eine sehr ungünstige Position geraten, weil wir nicht bereit sind die empfangenen Verheißungen wieder an Gott zurückzugeben. Dahinter steht eine einfache Wahrheit: wir können nur behalten, was wir bereit sind Gott zurückzugeben. In den seltensten Fällen geht es um das tatsächliche Verlieren, meist aber um ein Gott-höher-achten als unser Liebstes. Setzt eine entsprechende Bereitschaft frei und bittet um Schutz gegen Angriffe, die darauf zielen.

Tag 4
1.M. 2:10-12  Und ein Strom ging aus von Eden, zu wässern den Garten; von dort aber teilte er sich und ward zu vier Hauptströmen. Der erste heißt Pison; das ist der, welcher das ganze Land Chavila umfließt, woselbst das Gold ist; und das Gold desselbigen Landes ist gut; dort kommt auch das Bedolach vor und der Edelstein Schoham.

Sofort nachdem Gott den Menschen geschaffen hatte, legte er Vorsorge für spätere Bedürfnisse an. Der Mensch konnte noch gar nichts mit Gold und Edelsteinen anfangen und doch warteten sie auf ihn/sie im Dunkel der Erde. Gott ist super darin für alles im Voraus zu planen. Wie kann sich dann so oft bei uns der absurde Gedanke einnisten, wir würden nicht alles haben oder bekommen, was wir brauchen. Aus dieser Art der Sorge entsteht der häufigste Stress des Menschen. Der Feind weiß diese Fehlschaltung zu nutzen und zu verstärken. Bete für Offenbarung über die großzügige und überschwängliche Versorgung Gottes und nehmt anders lautende Gedanken gefangen.

Tag 5
2.M. 23:20-22  Siehe, ich sende einen Engel vor dir her, dich zu behüten auf dem Weg und dich an den Ort zu bringen, den ich bereitet habe. Hüte dich vor ihm und gehorche seiner Stimme und sei nicht widerspenstig gegen ihn; denn er wird eure Übertretungen nicht ertragen; denn mein Name ist in ihm. Wirst du aber seiner Stimme gehorchen und alles tun, was ich sage, so will ich deine Feinde befehden und deinen Widersachern widerwärtig sein.

Es ist Gottes Erwählung seine Engel zu senden und uns durch diese in unser geistliches Land zu führen. Das geschieht auf der Grundlage, dass sein Name auch in ihnen ist und sie reden, was er sagt. Damit es auch auf unserer Seite funktioniert, ist es unabdingbar, dass wir für Gottes Übernatürlichkeit und für seine Führungen offen sind. In Zuge geistlicher Auseinandersetzung wird diese Kommunikation oft gestört und wir meinen nichts von Gott zu hören. Der Ausgangspunkt ist immer unsere Offenheit seiner Führung zu folgen, aber auch seine Stimme wieder zu hören. Kommt das nicht zustande, so warten die Engel vergeblich darauf uns begleiten und bestärken zu können. Betet entsprechend.
Tag 6
Heb. 12:1  Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt,

Heute wollen uns mit den Lasten beschäftigen. In diesem Text werden wir aufgefordert jede Last abzulegen. So oft sind wir aber bereit große Lasten (Verantwortungen, Anforderungen) in unserem eigenen Leben zu tragen und dies sogar noch für andere Menschen oder Umstände zu tun. Verlangt der Herr nun von uns diese Verantwortungen zu ignorieren. Nein! Aber wir sollen sie nicht uns selbst aufladen als könnten wir sie tragen oder durch unser Sorgen irgendetwas verändern oder verbessern. Dahinter steht eine Haltung der Selbsterhöhung und des Stolzes, deshalb sollen wir uns unter Gottes gewaltige Hand demütigen, indem wir alle Sorgen (Lasten) auf ihn werfen. Zumal er sie  am Kreuz sowieso schon getragen und erledigt hat. Wenn wir aber sein Joch (Leben unter seiner Führung, tun was er uns sagt) aufnehmen, dann sind die Lasten auch leicht, denn er trägt sie für uns.

Tag 7
Heb. 12:1  Darum auch wir, weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasset uns jede Last und die uns so leicht umstrickende Sünde ablegen und mit Ausdauer die Rennbahn durchlaufen, welche vor uns liegt,

Heute wollen wir uns mit der uns alle so leicht umstrickende Sünde beschäftigen. Besonders in Zeiten der Belastung und der Dürre empfinden wir bestimmte Kompromisse als vertretbar. „Wenn Gott mir schon so eine schwere Zeit zumutet, dann versteht er bestimmt dass ich auch ………. dieses und jenes tue, was eigentlich unter normalen Umständen Sünde  ist. Selbstmitleid führt schnell zur Sünde.
Hier wollen wir für unsere Personen um Schärfung, Überführung und Klarheit bitten. Aber natürlich auch in unserem eignen Leben aufräumen.

Tag 8
2.Tim. 1:6  Aus diesem Grunde erinnere ich dich daran, die Gabe Gottes anzufachen, die durch Auflegung meiner Hände in dir ist;

Mehr als alles andere hilft Glauben die Gaben oder auch die Salbungen eines Menschen anzufachen und zu neuem Leben zu erwecken. Es ist entweder der eigene Glaube oder der Glaube von Menschen, die gerade Hilfe brauchen (blutflüssige Frau). Es kann aber auch der Glaube von Dritten sein, die uns mit ihrem Glauben freisetzen und herausfordern.
Betet für eure Personen und sprecht zu ihrem Herzen und proklamiert, dass der Herr und sein Reich sie braucht und deshalb ihre Gaben und Salbungen neu mit dem Feuer Gottes berührt sein sollen.

Tag 9
2.M. 17:11-13  Und solange Mose seine Hände aufhob, siegte Israel; wenn er aber seine Hände sinken ließ, siegte Amalek. Aber die Hände Moses wurden schwer, darum nahmen sie einen Stein und legten denselben unter ihn, dass er sich darauf setzte. Aaron aber und Hur unterstützten seine Hände, auf jeder Seite einer. Also blieben seine Hände fest, bis die Sonne unterging. Und Josua besiegte den Amalek und sein Volk durch die Schärfe des Schwertes.
1.Kor. 10:4  denn sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der ihnen folgte. Der Fels aber war Christus.
1.Kor. 3:11  Denn einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.

Hier war gerade ein Stein oder kleiner Felsen vorhanden und Aaron und Hur legten ihn unter Mose, um ihm Ruhe und Unterstützung zu verschaffen. Genau das wollen wir heute auch tun. Jesus war und ist dieser Fels, auf den wir alle gelegt sind. Im Gebet wollen wir für unsere Personen diese Tatsache neu aussprechen und die gleiche Ruhe und Unterstützung für sie hervorrufen, die Mose auch erlebt hat. Dann wollen ihre Arme ergreifen und zu ihrem Herzen sprechen, dass sie nicht allein sind, sondern wir sie stützen. Das gleiche nehmt bitte auch für euch in Anspruch.

Tag 10
Matth. 11:28  Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Spr. 1:23  Kehret um zu meiner Zurechtweisung! Siehe, ich will euch meinen Geist sprudeln lassen, euch meine Worte kundtun!

Erquickung von Gott kann auf verschiedene Weise zu uns kommen. Entweder durch seine Güte, die uns einfach liebt, wie wir sind und uns deshalb wohl tun will. Oder durch seine liebevolle Korrektur, die uns dann erfrischt, nachdem wir sie empfangen haben. In jedem Fall müssen wir uns Ihm zuwenden und nicht abwenden. Bete entsprechend und entscheidet euch für eine Alternative der beiden beschriebenen Möglichkeiten.

Tag 11
Joh. 13:3-5  obgleich Jesus wusste, dass ihm der Vater alles in die Hände gegeben habe und dass er von Gott ausgegangen sei und zu Gott hingehe, steht er vom Mahle auf, legt seine Kleider ab, nimmt einen Schurz und umgürtet sich; darauf goss er Wasser in das Becken und fing an, den Jüngern die Füße zu waschen und sie mit dem Schurz zu trocknen, mit dem er umgürtet war.

Ungeheuerliches spielte sich dort in der intimen Versammlung der Jünger ab. Der Messias und Sohn Gottes zieht sich bis auf die Unterwäsche aus und wäscht jedem einzelnen die Füße. Dazu muss man verstehen, dass die Jünger es auch nötig hatten, denn es gab keinen anderen Weg für die Kanalisation als die Straße. Außerdem muss man dazu verstehen, dass dies der Dienst des untersten Sklaven in einem Haus war. Jesus nahm diesen Platz ein, voller Liebe hat er ihnen gedient. Da stellt sich die Frage, wem dies unangenehmer war: Jesus oder den Jüngern. Und es gilt als sicher anzunehmen, dass es den Jüngern peinlich war. Trotzdem sagt er zu Petrus, wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Teil an mir. Bitte wascht im Gebet euren Zielpersonen die Füße, reinigt sie von allem Alltagsschmutz und salbt sie mit Heilungsöl als Mittel gegen entstandene Verletzungen.

Tag 12
Spr. 13:12 Hope deferred makes the heart sick, but when the desire is fulfilled, it is a tree of life.
Hoffnung die sich hinzieht, macht das Herz krank, aber ein Wunsch der eintrifft, ist ein Baum des Lebens.

Wir alle kennen vermutlich das wohlige Gefühl, wenn ein lang gehegter Wunsch endlich in Erfüllung geht. Aber die schleichende Enttäuschung, wenn etwas viel, viel länger dauert als wir erwartet haben, bewegt sich oft unterhalb des Radars unserer Wahrnehmung. Es bleibt immer noch die Hoffnung: ´morgen wird es besser, nächste Woche kommt der Durchbruch.´ Die Substanz dieser Hoffnung aber  wird immer weniger und die Furcht der Niederlage schaut immer häufiger herein. Da wir als Christen eigentlich immer gerade für irgendetwas glauben, sind wir auch immer am Hoffen, denn der Glaube ist Realisation der Dinge, die wir hoffen.
An diesem Punkt setzt der Feind gerne an und versucht uns insgesamt zu entmutigen und bereit für die Schutzhaltung des Unglaubens zu machen, indem er alles daran setzt unsere Projekte zu verzögern. In diesem Sinne wollen wir heute alle Entmutigung, alle Niedergeschlagenheit  in den besonderen Gebetsfokus nehmen. Gleichzeitig setzen wir die starke Ermutigung durch das Eintreffen von Gebetserhörungen als ein Baum des Lebens frei, von dem unsere Zielpersonen sich richtig sättigen können.

Tag 13
Röm. 5:5  die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsre Herzen durch den heiligen Geist, welcher uns gegeben worden ist.
Eph. 3:20  Dem aber, der weit mehr zu tun vermag, als wir bitten oder verstehen, nach der Kraft, die in uns wirkt,
Eph 3:20  Now to Him Who, by (in consequence of) the [action of His] power that is at work within us, is able to [carry out His purpose and] do superabundantly, far over and above all that we [dare] ask or think [infinitely beyond our highest prayers, desires, thoughts, hopes, or dreams]—Amplified Bible

Gott vermag zu tun weit über das hinaus, was wir uns vorstellen können oder auch in unseren kühnsten Hoffnungen erkennen können. Aus dem einfachen Grund, dass er so viel größer ist als wir. Seine Größe übersteigt in jedem Fall unsere Vorstellung und den Rahmen unseres Verständnisses. Weil Gott so groß ist, ist alles andere automatisch so klein neben ihm. Unsere Probleme sind geradezu lächerlich klein, wenn man sie mit Gott vergleicht. Betet für neue Erkenntnis  der Größe Gottes und neue  Hoffnung durch den Heiligen Geist.

Tag 14
Eph. 6:14  So stehet nun, eure Lenden umgürtet mit Wahrheit, und angetan mit dem Brustpanzer der Gerechtigkeit,

Der erste Bestandteil unserer geistlichen Waffenrüstung ist der Gürtel der Wahrheit.      Das Erkennen der Wahrheit macht frei. Jesus nennt den Feind ´Vater der Lüge´.  Der Feind versucht alles, um seine Lügen in unser Innerstes zu bringen. Gottes Wahrheit soll uns davor schützen. Besonders in Zeiten des Ausharrens sind wir für Lügen anfällig. Das hat schon Geschichte. „Hat Gott wirklich gesagt……“ war die erste überlieferte Lüge, deren Annahme die Menschheit von Gott getrennte. Betet für das Zerbrechen aller Lügen und für einen neuen Gürtel der Wahrheit.

Tag 15
Phil. 4:13 Ich vermag alles durch den, der mich stark macht.
11Petr. 5:6  So demütiget euch nun unter die gewaltige Hand Gottes, damit er euch erhöhe zu seiner Zeit!

In der Herausforderung des Alltags sehen wir sehr leicht unsere Umstände zu groß, wir sehen den Feind viel größer als uns, Gott scheint uns sehr weit weg. Offensichtlich entspricht dies nicht der Wahrheit und bildet auch in den Proportionen nicht die Realität ab. Durchbrechen können wir diese erdrückenden Vorstellungen leicht, indem wir uns vor Gott demütigen und ihn neu in seiner wahren Größe und Kraft sehen. Dann schrumpfen auch die Umstände und der Feind wieder auf ihr reales Format und wir fühlen uns in der Lage alles zu tun, was Gott uns aufträgt. Betet entsprechend.

Tag 16
Gal 2:20  Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Bei längeren Projekten kommt es oft vor, dass wir uns so sehr mit Gottes Zielen identifizieren, dass sie zu unserer eigenen Kampagne werden und wir dabei vor lauter Eifer nicht mehr auf Gott hören. Es geht dann um unsere Ziele, unsere Ehre und unsere Feinde ; wir haben Gott aus dem Blick verloren. Die Lösung liegt in der Bibelstelle aus dem Galaterbrief. „Wenn wir nicht mehr leben, sondern Christus in uns lebt“ dann sind es wieder seine Ziele, seine Ehre und seine Feinde. Wenn wir nicht mehr leben, dann ist es seine Kraft, die - trotz uns - wirkt. Dann können wir auch keine eigene Kraft verbrauchen, sondern ruhen nur in seinem Frieden. Welchen Unterschied in der „Lebensqualität“ das ausmacht!

Tag 17
Gal 2:20  Und nicht mehr lebe ich, sondern Christus lebt in mir; was ich aber jetzt im Fleische lebe, das lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich hingegeben hat.

Wenn wir das lesen und zustimmen, wie können wir dann nicht voller Glauben sein an den, der uns errettet hat, als wir noch Sünder waren und gegen ihn gearbeitet haben. Der es richtig fand sich vollständig an uns hinzugeben und sein Leben komplett aufzugeben, weil er uns liebte, obwohl wir noch seine Feinde waren. Wie sollte Gott heute nicht alle seine Verheißungen an uns erfüllen, wo wir nun unter seiner Herrschaft leben und seine Liebe erwiedern? Setzt solchen Glauben neu frei und entfacht die Freude an der eigenen Errettung.

Tag 18
Röm. 5:17  Denn wenn infolge des Sündenfalles des einen der Tod zur Herrschaft kam durch den einen, wie viel mehr werden die, welche den Überfluss der Gnade und der Gabe der Gerechtigkeit empfangen, im Leben herrschen durch den Einen, Jesus Christus!

Unser alter Mensch wollte herrschen und über alle anderen regieren. Aber nun ist der alte Mensch tot und hat der neuen Schöpfung Raum gegeben. Wir sind jetzt begierig nach seiner Gnade und empfangen daraus jeden Tag. Ebenso hat er uns vollkommene Gerechtigkeit geschenkt. Wir sind jetzt vor dem Vater so gerecht wie Jesus selbst. Das kann man nicht steigern. Daraus ergibt sich, dass wir auch mit Jesus regieren dürfen und zwar nach seiner Führung und seinem Vorbild. Wir sollen mit ihm gemeinsam Veränderung in unseren Arbeitsfeldern bewirken. So sprechen wir zu den Bergen unserer Umstände und sie heben sich empor, gehen aus dem Weg – ins Meer. Setzt das neu frei.

Tag 19
Jes. 30:21  deine Ohren werden hören das Wort, das hinter dir her also spricht: «Dies ist der Weg, denselben geht», wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abbiegen wollt.

Jes. 30:19-21  Oh yes, people of Zion, citizens of Jerusalem, your time of tears is over. Cry for help and you'll find it's grace and more grace. The moment he hears, he'll answer. Just as the Master kept you alive during the hard times, he'll keep your teacher alive and present among you. Your teacher will be right there, local and on the job, urging you on whenever you wander left or right: "This is the right road. Walk down this road." Message Translation

Jesus hat versprochen, dass der Heilige Geist in allen Bereichen unseres Lebens unser Lehrer sein wird. Er geht überall mit uns hin, denn er wohnt in uns. Die Frage ist nur: lassen wir ihn uns lehren? Hören wir zu, wenn er zu uns spricht: ´gehe links oder gehe rechts?´ Betet für Überführung von verstocktem Herzen gegenüber dem Heiligen Geist und einer neuen Sensibilität unseres Herzens. Wir wollen seine Gegenwart neu empfangen und willkommen heißen.

Tag 20
Ps. 119:89 Forever, O Lord, Your word is settled in heaven [stands firm as the heavens]. Amplified Bible
Ps. 119:89  Auf ewig, o HERR, steht dein Wort im Himmel fest;

Egal, wie unsere Tagesform, unsere Gefühlslage, unsere persönliche Trefferquote, der Stand unserer Heiligung oder dergleichen: Gottes Wort steht fest und wird sich nicht ändern. Seine ca. 30.000 Verheißungen sind für uns in Jesus „Ja und Amen“ geworden, wenn wir sie entsprechend dem Wort erbitten. Alle biblischen Tatsachen ändern sich nicht, unabhängig davon, ob du es gerade erlebst oder nicht. Darauf kann und sollte man bauen! Danke, Herr, dein Wort steht fest im Himmel, wo es keiner Schwankung unterliegt. Betet entsprechend.

Tag 21
Dan. 10:5  Und ich hob meine Augen auf und schaute und siehe, da stand ein Mann, in Leinwand gekleidet und die Lenden mit Gold von Uphas umgürtet.
Dan. 10:11  Und er sprach zu mir: Daniel, Mann, der du lieb und wert bist, merke auf die Worte, welche ich jetzt zu dir rede, und nimm deine Stellung ein; denn jetzt bin ich zu dir gesandt! Da er nun also zu mir redete, stand ich zitternd auf.
Dan. 10:12  Da sprach er zu mir: Fürchte dich nicht, Daniel! Denn von dem ersten Tage an, da du dein Herz darauf richtetest, zu verstehen und dich vor deinem Gott zu demütigen, sind deine Worte erhört worden, und ich bin gekommen um deiner Worte willen.

Sehr oft kommt es vor, dass zwischen unseren Gebeten und der sichtbaren Erhörung eine Zeitspanne liegt. In Daniels Fall lag eine Phase von 21 Tagen intensivem geistlichen Kampf zwischen den beiden Geschehnissen, obwohl der Herr sein Gebet sofort erhört hat. Wie gut, dass Daniel nicht aufgegeben hatte. Wir wollen heute für unsere Zielpersonen beten und einen Durchbruch proklamieren, denn einer schlägt tausend und zwei schlagen zehntausend Gegner. Wenn wir uns mit den Anliegen unserer Zielpersonen eins machen, wird der Durchbruch leicht kommen. Wir setzen frei, dass die Engel Gottes die verschiedenen Gebetserhörungen aushändigen können. Sei es Heilung, Weisheit, Befreiung, Wiederherstellung, Weisung, öffnen von Wegen oder andere Segnungen, sie sollen jetzt beginnen sich zu manifestieren, in dem Namen Jesu!

Tag 22
1.Kor. 13:13  Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; die größte aber von diesen ist die Liebe.
1.Joh. 4:19  Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat.

Hier ist die Rede von drei ewigen Werten: Glaube, Hoffnung und Liebe. Glaube und Hoffnung haben wir schon behandelt und mit der Liebe haben sich die meisten schon oft auseinandergesetzt. Deshalb nimm dir Zeit und bete diese drei Bereiche im Leben deiner Zielpersonen durch. Am meisten aber, dass sie neu die Liebe Gottes persönlich als eine tiefe und bleibende Erfahrung erleben. Sollten die Personen zur Zeit nicht in der Lage sein dies direkt und in den drei Dimensionen Geist, Seele und Körper zu erfassen, dann soll die Liebe Gottes als eine erste Phase durch andere Menschen zu ihnen gebracht werden.

Tag 23
Joh. 6:35  Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Auch im Dienst für den Herrn gibt es Bereiche in Menschen, die hungrig bleiben, wenn man nicht das Brot des Lebens spezifisch dafür empfängt. Manchmal lieben wir uns selbst zu wenig, um Gott zu erlauben sich um unsere innersten Bedürfnisse und Nöte zu kümmern. In diesem Sinne wollen wir uns zum Anwalt auch dieser Menschen machen und den Herrn aktiv und leidenschaftlich bitten jeden Bereich des Hungers und der Dürre aufzuspüren und sein Brot des Lebens auszuteilen.

Tag 24
1.Kor. 11:23-26  Denn ich habe vom Herrn empfangen, was ich auch euch überliefert habe, nämlich dass der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten wurde, Brot nahm, es mit Danksagung brach und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird, solches tut zu meinem Gedächtnis! Desgleichen auch den Kelch, nach dem Mahl, indem er sprach: Dieser Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; solches tut, so oft ihr ihn trinket, zu meinem Gedächtnis! Denn so oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, verkündiget ihr den Tod des Herrn, bis dass er kommt.

So wie sich das Brot und der Wein mit unserem Körper verbinden, so soll auch jeder Aspekt seiner Erlösung unseren ganzen Menschen berühren. Durch seinen Tod am Kreuz hat nicht nur Vergebung unserer Sünden, Befreiung, Heilung, Wohlstand erwirkt, sondern auch tausendfachen Segen in allen Bereichen unseres Lebens. Lasst uns im Gebet diese Wirkungen der Erlösung über den Menschen ausbeten und in ihnen hervorrufen. Danach wollen wir gemeinsam das Abendmahl nehmen und ebenso alle Aspekte der Erlösung für uns in Anspruch nehmen.

Tag 25
Ps. 23:1-6  Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf grünen Auen und führt mich zu stillen Wassern. Er erquickt meine Seele, er führt mich auf rechter Straße um seines Namens willen. Und ob ich schon wanderte im finstern Todestal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und dein Stab, die trösten mich! Du bereitest vor mir einen Tisch angesichts meiner Feinde; du hast mein Haupt mit Öl gesalbt, mein Becher fließt über. Nur Güte und Gnade werden mir folgen mein Leben lang, und ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar.

Bitte nimm mindestens 5 Aspekte der Verheißungen dieses Psalms und bete sie stellvertretend über den Menschen aus. Danach beanspruche diese Aspekte auch für dich persönlich.

Tag 26
Ps. 1:3  Der ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit und dessen Blätter nicht verwelken, und alles, was er macht, gerät wohl.
Ps. 1:3  And he shall be like a tree firmly planted [and tended] by the streams of water, ready to bring forth its fruit in its season; its leaf also shall not fade or wither; and everything he does shall prosper [and come to maturity]. Amplified Bible

Dieser Vers aus dem ersten Psalm ist, wunderschön und auch voller Zusagen. Wir aber  wollen uns auf einen bestimmten Aspekt konzentrieren. Das hebr. Wort für Wasserbäche spricht von einem künstlich angelegten Kanal. Ob nun der Baum zuerst dort gepflanzt wurde und danach der Kanal dort  gelegt wurde oder umgekehrt, ist zunächst ohne Belang. Es bedarf in jedem Fall eines liebevollen und kraftvollen Gärtners, der dies tut. Diese persönliche Zuwendung Gottes, des Vaters, und das entsprechende Prädikat des Baumes „besonders wertvoll“ wollen wir heute über den Menschen und uns selbst ausbeten.

Tag 27
Offb. 10:8-11 The voice out of Heaven spoke to me again: "Go, take the book held open in the hand of the Angel astride sea and earth." I went up to the Angel and said, "Give me the little book." He said, "Take it, then eat it. It will taste sweet like honey, but turn sour in your stomach." I took the little book from the Angel's hand and it was sweet honey in my mouth, but when I swallowed, my stomach curdled. Then I was told, "You must go back and prophesy again over many peoples and nations and languages and kings."
Offb. 10:8-11  Und die Stimme, die ich aus dem Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein in der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht! Und ich ging zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein! Und er spricht zu mir: Nimm und verschlinge es; und es wird dir im Bauche Bitterkeit verursachen, in deinem Munde aber wird es süß sein wie Honig! Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang es; und es war in meinem Munde süß wie Honig. Als ich es aber verschlungen hatte, wurde es mir bitter im Leibe. Und er sprach zu mir: Du sollst abermals weissagen über viele Völker und Nationen und Zungen und Könige.

Gott hat zu mir gesprochen, dass er uns zeitnah in einer außergewöhnlichen Weise begegnen will. Dabei wird er uns neue Aspekte seiner Person, unserer Beauftragung in dieser Welt und manches weitere offenbaren. Er wird uns auch eine Schriftrolle mit Anweisungen geben, die wir verinnerlichen sollen. Bitte setze das für die Zielpersonen frei und bereite auch dich darauf vor.

Tag 28
2.Kor. 1:3  Blessed be the God and Father of our Lord Jesus Christ, the Father of sympathy (pity and mercy) and the God [Who is the Source] of every comfort (consolation and encouragement),  Amplified Bible
2.Kor. 1:3  Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der Vater der Erbarmungen und Gott alles Trostes,
2.Kor. 1:3  All praise to the God and Father of our Master, Jesus the Messiah! Father of all mercy! God of all healing counsel! Message Translation

Heute wollen wir besonders eine Begegnung mit dem Gott allen Trostes freisetzen. Wenn wir in der Fürbitte stehen, sehen wir recht genau, was aktuell los ist, aber auch was geschehen kann und soll. Manchmal verletzt uns dann die Reaktion von Menschen, die diese Gnade abweisen oder nur sehr zögerlich annehmen. Noch ergreifender aber ist,  im Licht Gottes zu erkennen, dass wir auch nicht besser sind. Hier brauchen wir Trost vom Vater aller Erbarmungen.

Tag 29
Eph. 6:16 Lift up over all the [covering] shield of saving faith, upon which you can quench all the flaming missiles of the wicked [one]. Amplified Bible
Eph 6:16  Bei dem allen aber ergreifet den Schild des Glaubens, mit welchem ihr alle feurigen Pfeile des Bösewichts auslöschen könnet.

Wenn wir für den Herrn Position beziehen, versucht der Feind uns durch finstere Pfeile zu verletzten. Wir können diese leicht durch den Schild des Glaubens abwehren, - selbst wenn die Pfeile brennen, werden sie ausgelöscht. Manchmal aber geschieht es, dass in einer schweren geistlichen Auseinandersetzung mit Menschen auch der Feind noch mit seinen Pfeilen auf uns schießt. Wenn solche Pfeile unerkannt bleiben, dann vertiefen sich die Verletzungen und schränken unsere Bewegungen ein oder führen später zu einer sehr leichten Angreifbarkeit. Viele Veteranen im Reich Gottes leiden noch an diesen unbehandelten Pfeilen. Betet für eure Zielpersonen und zielt alle Pfeile im Gebet raus, die ihr gezeigt bekommt. Danach betet auch, dass der Heilige Geist euch bei euch alte Pfeile zeigt, falls welche da sein sollten. Zieht diese im Glauben heraus und betet für  völlige Reinigung und Heilung.

Tag 30
Matth. 28:18-20 Jesus, undeterred, went right ahead and gave his charge: "God authorized and commanded me to commission you. Go out and train everyone you meet, far and near, in this way of life, marking them by baptism in the threefold name: Father, Son, and Holy Spirit. Then instruct them in the practice of all I have commanded you. I'll be with you as you do this, day after day after day, right up to the end of the age." Message Translation
Matth. 28:18-20  Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker, indem ihr sie taufet auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes und sie halten lehret alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis ans Ende der Weltzeit!

Am Ende dieser Gebetstage möchte der Herr uns alle neu in seine Welt senden, die er über alles liebt. Betet für Neuanfänge, neue Sendungen, Erneuerung von Mandaten oder auch ein frisches Ergriffen-werden. Er ist mit uns, er geht mit uns und wird uns weder verlassen noch versäumen. Wir dürfen seine Jünger sein. Betet entsprechend.

Touch the Nations
Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Verantwortlich für den Inhalt: Key of David Gebetsdienst, Matzelsdorf 10, 4211 Alberndorf i.d. Riedmark, AUSTRIA
Telefon: +43 7235 / 7275, E-Mail: info@keyofdavid.at, Web Development by Solid Rock Design.