Gebet für meine Stadt

Wie kann ich effektiv für meine Stadt/Region beten?

Bevor wir für unsere Stadt beten, ist es wichtig, dass wir uns mit ihr auseinandersetzen und identifizieren. Beim Seminar mit Gerda Leithgöb haben wir aus 4. Mo 13+14 herausgearbeitet, wie wir das praktisch umsetzen können. Wir wissen: Was in Israel im Natürlichen zu sehen ist, ist ein Bild für das, was im geistlichen Raum geschieht ( Hebr 9,24 ). Gott möchte, dass wir im Geist das gelobte Land einnehmen und Sein Reich bauen.

 

1. Gott, der Vater, gibt den Auftrag. Gott spricht zu Mose, er soll das gelobte Land auskundschaften - 4. Mose 13,1.
Wir haben von Gott den Auftrag, der Stadt Bestes zu suchen (Jeremia 29,7); d.h. zu beten und zu segnen.

2. Gott beauftragt, das Land zu erkunden. Mose soll je einen Vertreter von jedem Stamm ins verheißene Land aussenden - 4. Mose 13,2.
Wir müssen uns mit der Stadt identifizieren und per sönlich Land einnehmen und uns dann fragen:
Wie kann ich ein Segen für die Stadt sein? Bist du bereit, wie ein Wächter Ausschau zu halten (Hesekiel 3, 17) und für dein Land einzustehen?

3. Sich einen Überblick verschaffen: Kundschafter sollen auf den Berg gehen. 13,17-20

  • a) Wie liegt die Stadt geographisch? Was soll „erobert“ werden? Stadtplan anschauen, markante Orte herausarbeiten
  • b) Wie ist das Volk? Wo hat es seinen Ursprung? (Kelten, Römer, Slawen etc.) Was für ein Land war es – wirtschaftlich (Handel, Handwerk, Lan dwirtschaft), kulturell, geistlich (Religionen, Kirchen)? Wer hat die Stadt gegründet?
  • c) Was war die Verunreinigung der Stadt? Welchen Göttern/ Götzen/ falschen Propheten/Religionen wurde und wird gedient?
  • d) Welche Bündnisse wurden und werden geschlossen? Wer trägt die Kronen/ wer hat die Macht (Bürgermeister, Bischof, Firmen im Ort)?
  • e) Welche Traditionen und Feste (positiv wie negati
  • v) werden gefeiert?
  • f) Wie ist der geistliche Boden? Wie viele Christen gibt es in der Stadt? Wie offen sind sie für Gebet und evangelistische Arbeit? Wie offen sind die Menschen fürs Evangelium?
  • g) Was für Frucht (kulturell, sozial, geistlich) gab/ gibt es? Was ist das Potential der Stadt (im Natürlichen und im Geistlichen)?
  • h) Was für „Baumstümpfe“ gibt es geistlich gesehen. D.h.: Gab es schon einmal Ansätze von Erweckung und geistlichem Wachstum, die wieder „ein geschlafen“ oder abgebrochen sind? Forsche nach und frage Gott, wie du die Informationen im Gebet verwenden sollst (z.B.: Bitte um Vergebung bitten für Dinge, die Gott ein Greuel sind und segne das Gute, das da ist.).

4. Die Früchte aussortieren. Mose hat Spione in das Land hineingeschickt, dass sie es sehen und von den Früchten mitbringen - 4. Mose 13, 21-24. Was ist die Notwendigkeit von Frucht sammeln und mitbringen? Sie mussten die Schätze sammeln und sehen, ob es sich rentiert, in das Land hinein zu gehen, Von den gesammelten Früchten waren nur zwei positiv. Die Leute brauchen zuerst Glauben, um die Stadt ein zunehmen. Die Gebetsteams müssen die Früchte vorgehalten bekommen, damit sie sehen, dass es sich lohnt, Zeit und Kraft zu investieren, um die Stadt einzunehmen.

Welche „Karotte“ können wir den Leuten vorhalten? Was hat Gebet bereits bewirkt/welche Frucht wurde durch Gebet schon beeinflusst? Was ist die positive Frucht, für die es sich lohnt zu beten, damit in ihr Gottes Herrlichkeit sichtbar wird?

5. Der Gemeinde berichten – aber es kommt darauf an, wie? Die Kundschafter gingen zurück zum Volk, um zu berichten - 4. Mose 13, 25-33.
Wie sehen wir die (politischen, sozialen, kulturellen) Ereignisse in unserer Stadt? Wie sehen wir uns selbst als Christen/ Leib Christi? Mit den Augen der anderen/ des Feindes oder mit Gottes Augen, als Seine Kinder, gegründet in Ihm, ausgerüstet mit Seiner Vollmacht? Nimm die Perspektive Gottes ein!

6. Wem glauben wir – den positiven oder negativen Berichten? Das Volk glaubte den Kundschaftern, die Negatives berichten - 4. Mose 14, 1-4. Wir müssen mit den Augen Kalebs und Josuas sehen, auf das Positive und nicht auf das Negative; Wir sollen positiv sprechen, uns und unsere Stadt mit Gottes Augen sehen; wissen, wer wir in Ihm sind. Was sind Seine Pläne? Schau auf Gott und glaube, dass Gebet etwas verändert!

7. Angst hält uns zurück. Das Volk hatte Angst, weil sie nicht auf Gott sahen und Ihm nicht vertrauten - 4. Mose 14,7-9.
Tritt heraus aus Furcht und Bequemlichkeit! Jesus hat den Preis bezahlt und gesiegt. „Sei mutig und stark und fürchte dich nicht! Denn ich, der HERR, bin mit dir, wohin du auch gehst!“ (Josua 1,9)

8. Menschen werden uns entgegentreten und uns abhalten wollen aus Angst. Die Israeliten wollten Mose, Kaleb und Josuah steinigen. Es wird nicht ganz ohne Verfolgung sein, sind wir bereit, „gesteinigt“ dafür zu werden? Gott bestätigte Kaleb und Josuah, indem sie überlebten, während die anderen Kundschafter starben - 4. Mose 14, 7-9. Stärke deinen Glauben. Proklamiere das Wort Gottes. Stelle dich auf seine Verheißungen.

9. Es braucht Fürbitter. Kaleb, Josua und Mose, Aaron standen für ihr Volk ein vor Gott - 4. Mose 14,5-6; 14-18. Tritt in den Riss für deine Stadt/ dein Land und bete.

10. Gott hört unser Gebet und steht zu seinem Wort. Der HERR lässt sich durch die Fürbitte von Mose an Sein Versprechen erinnern - 4. Mose 14,20. Erinnere Gott an seine Verheißungen und Versprechen. Proklamiere, dass Gott gute Absichten für deine Stadt und Gedanken des Friedens und der Zukunft hat.

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